Ihre Apothekerin schreibt

Arterienverkalkung durch zu viel Kalk?

Caren Daube, Apothekerin

Niemand k√§me auf die Idee, eine Arterienverkalkung mit zu hohem Kalk-Konsum in Verbindung zu bringen, von Entkalkungstabletten als Abhilfe ganz zu schweigen. Das Ger√ľcht, dass ein hoher Cholesterinspiegel durch zu viel Cholesterin in der Nahrung hervorgerufen wird, h√§lt sich jedoch hartn√§ckig. Tats√§chlich produziert unser K√∂rper den Gro√üteil des Cholesterins selbst. Schlie√ülich wird es als wichtiger Baustoff f√ľr Zellen und Nerven n√∂tigt.

Warum aber haben so viele Menschen einen zu hohen Cholesterinspiegel? Gemeint ist hier oft ein zu hoher LDL-Wert, der durch eine zu fettreiche, ballaststoffarme Ernährung, Bewegungsmangel oder Stoffwechselerkrankungen hervorgerufen wird, nicht durch zu viel Cholesterin in der Nahrung.

Ein hoher LDL-Wert kann zu Herzinfarkten und Schlaganf√§llen f√ľhren. Cholesterin oder besser: LDL senkende Medikamente k√∂nnen hier das Risiko deutlich senken. Insbesondere bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten sie fr√ľhzeitig eingenommen werden. In seltenen F√§llen kann es bei der Einnahme zu Abgeschlagenheit oder Muskelschmerzen kommen. Hier kann ein Wechsel des Medikaments helfen oder auch die Einnahme von Q10.

Genie√üen Sie beim Osterfr√ľhst√ľck also ruhig das ein oder andere bunte Ei und unternehmen Sie in jedem Fall einen ausgedehnten Osterspaziergang.

Haben Sie Fragen zu Ihren Medikamenten oder zur sinnvollen Ergänzung von Vitaminen und Mikronährstoffen? Die Teams der Linden und Rosen Apotheke beraten Sie gerne. Haben Sie Fragen? Ihr(e) Apotheker(in) Ihres Vertrauens berät Sie gerne.

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Zuckers√ľ√üe Weihnachten

Caren Daube, Apothekerin

Sp√§testens beim Genuss des ersten Spekulatius machen wir uns wieder Gedanken √ľber unseren (vor-)weihnachtlichen Zuckerkonsum. Karies, √úbergewicht, Diabetes ... Welchen Vorteil beiten S√ľ√üstoffe und Zucker¬≠austauschstoffe? Und ist nat√ľrliche S√ľ√üe aus Honig, Agavendicksaft oder Stevia eine bessere Alternative?

Synthetisch hergestellte S√ľ√üstoffe wie Saccharin, Aspartam oder Cyclamat schmecken fast wie Zucker; oft werden sie als Gemisch verwendet, um einen m√∂glichst guten Geschmack zu erzielen. Der Verdacht, dass diese S√ľ√üstoffe Krebs hervorrufen, konnte nicht best√§tigt werden. Die zweite Gruppe der Zuckerer¬≠satzstoffe sind Zuckeralkohole wie Sorbit oder Mannit. Sie s√ľ√üen nahezu kalorienfrei, k√∂nnen aber Durchfall verursachen, wenn zu viel davon gegessen wird.

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft h√§lt Stevia √ľbrigens f√ľr nicht ges√ľnder als andere Zucker¬≠ersatz¬≠stoffe.

Weitere nat√ľrliche S√ľ√üungsmittel sind Honig oder Dicks√§fte. Sie enthalten viel Fruchtzucker. Dieser l√§sst den Blutzucker deutlich langsamer ansteigen als Kristallzucker. Lange Zeit wurde Fuktose deshalb f√ľr Diabetiker empfohlen. Heute wei√ü man, dass zu viel Fruktose zu √úbergewicht und Herz-Kreislauf-Problemen f√ľhren kann. Das viel zitierte "Nur die Dosis macht das Gift" bewahrheitet sich also auch hier.

Wenn Sie Fragen zu gesunder Ern√§hrung haben: Die Teams der Linden- und Rosenapotheke sind f√ľr Sie da.

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Saftige Sommerfr√ľchte - greifen Sie zu!

Caren Daube, Apothekerin

Der Sommer r√ľckt n√§her und die Auswahl an herrlich saftigem Obst und Gem√ľse ist wieder gro√ü und verlockend. Wenn Sie t√§gliche mehrere Medikamente einnehmen m√ľssen, sollten Sie hier unbedingt beherzt zu Obst und Gem√ľse greifen. Denn wussten Sie, dass bestimmte Medikamente regelrechte Vitaminr√§uber sind? Mikron√§hrstoffe und Arzneimittel haben im K√∂rper gleiche Stoffwechselwege. Es kann dadurch zur gegenseitigen Beeinflussung kommen.

Schlimmstenfalls kann die Funktion eines Vitamins oder Mineralstoffs durch ein Medikament gestört werden. je mehr und je länger Medikamente eingenommen werden, desto höher ist das Risiko.

Wenn Sie blutzuckersenkende Arzneimittel oder sogenannte Säure-Blocker einnehmen, sollten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 achten. Schwindel, Schlafstörungen, Nervenschmerzen oder Konzentrationsstörungen können Hinweise auf einen Vitamin B12-Mangel sein.

Auch Statine haben Einfluss auf unseren Stoffwechsel. Neben der gew√ľnschten Blockade der k√∂rpereigenen Cholesterin-Herstellung wird gleichzeitig auch die Herstellung von wichtigem Coenzymn Q10 blockiert. So sinkt zwar der Cholesterin-Spiegel, aber es kann gleichzeitig zu einer Unterversorgung mit Coenzym Q10 kommen. Antriebslosigkeit oder Muskelschmerzen sind die Folge.

Neben einer gesunden Ernährung und Lebensweise kann es sinnvoll sein, einige Vitamine gesondert einzunehmen. Über Sinn und Unsinn solcher Präparate beraten wir Sie gerne - kompetent und unabhängig.

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Warum schmeckt Schokolade eigentlich so gut?

Caren Daube, Apothekerin

Und warum m√∂chten wir nach dem zweiten St√ľckchen noch ein drittes und viertes?

Der Grund liegt im hohen Fettanteil der Schokolade. Fett ist ein wichtiger Geschmackstr√§ger, in dem sich viele Aromen gut l√∂sen. Gleichzeitig signalisiert die S√ľ√üe des Zuckers unserem immer noch auf Steinzeit programmierten K√∂rper "Kohlenhydrate! Energie! Mehr davon!"

Diese unwiderstehlich gehaltvolle Kombination beider Geschmacksqualitäten wird deshalb auch gerne bei besonderen Anlässen aufgetischt. Denken Sie an Buttercreme, Hochzeitstorten oder auch an Berliner, Krapfen, Mutzen und Co. Gerade in der Karnevalszeit hat in Fett Gebackenes Hochsaison. Wir konnten nochmal aus dem Vollen schöpfen, bevor dann mit der Fastenzeit eine Zeit der Enthaltsamkeit beginnt. Im Französischen nimmt die Bezeichnung "mardi gras" (= fettiger Dienstag, Veilchendienstag) direkt Bezug auf diese Tradition.

Allerdings gibt es viele Menschen, die nach dem Genuss von Fettigem mit Verdauungsproblemen reagieren. Die Ursachen dieser Probleme sind vielf√§ltig und k√∂nnen zum Beispiel auch durch Medikament ausgel√∂st werden. Gerne beraten wir Sie dazu ausf√ľhrlich oder empfehlen Ihnen zur Linderung Ihrer Beschwerden etwas Pflanzliches.

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Viele gute Vorsätze

Caren Daube, Apothekerin

Wer kennt sie nicht, die vielen guten Vors√§tze, die wir f√ľr jedes neue Jahr fassen: Weniger rauchen, mehr Zeit f√ľr die Familie, mehr Sport, weniger Alkohol und S√ľ√üigkeiten. Helfen k√∂nnen hier mehr oder weniger ernst gemeinte Aktionstage: Streichen Sie sich beispielsweise den 21. Januar rot in Ihrem Kalender an, denn dieser Tag ist nicht nur internationaler Sport¬≠hosentag, sondern auch Weltkuscheltag. Sie k√∂nnten also direkt 2 H√§kchen auf Ihrer Liste machen.

Ganz ernst gemeint ist aber unser Wunsch nach Gesundheit und Wohl¬≠be¬≠finden, der hinter all diesem steckt. Wir wollen nicht einfach nur "nicht-krank" sein. Wir wollen uns in allen Bereichen unseres Lebens gut f√ľhlen, ausgeglichen und zufrieden sein. Viele Dinge, die den Weg dorthin erleichtern k√∂nnen, gibt es zu kaufen: Nikotin-Pflaster, Appetitz√ľgler, Anti-Falten-Cremes oder Di√§t-Drinks. Zu bestellen unter W.er W.eiss W.oher? Gehen Sie da nicht lieber durch eine belebte Innenstadt, werden freundlich in der Apotheke um die Ecke begr√ľ√üt und wechseln ein nettes Wort mit Ihrem Nachbarn auf dem Weg dorthin?

Alles kleine Dinge, die einen gew√∂hnlichen Tag zu einem besseren Tag machen. Bei uns k√∂nnen Sie sich auf eine ehrliche Beratung verlassen. Und sollte bei Ihren Neujahr-Vors√§tzen der innere Schweine¬≠hund einmal die Oberhand gewinnen, haben wir auch Zeit f√ľr ein Gespr√§ch - von Mensch zu Mensch.

Das gesamte Team der Linden- und Rosen Apotheke w√ľnscht Ihnen ein alles Gute f√ľr das neue Jahr, vor allem viel Gesundheit!

Haben Sie Fragen? Ihre(e) Apotheker(in) Ihres Vertrauens berät Sie gerne.

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Gl√ľhwein auf Rezept

Caren Daube, Apothekerin

Dieser Wunsch wird sicherlich auf dem unerf√ľllten Teil des Wunschzettels stehen bleiben ...
Doch so weit hergeholt ist die Verordnung von alkoholischen Zubereitungen gar nicht. Fakt ist, dass vor hunderten von Jahren Liköre, Weine und sogar Konfekt zum festen Sortiment einer Apotheke gehörten - nicht nur zur Weihnachtszeit.

Übrig geblieben ist nur noch der Pepsin-Wein, der bei Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden gegeben wird. Alkohol spielt in der pharmazeutischen Industrie aber immer noch eine große Rolle. Insbesondere zur Herstellung pflanzlicher Arzneimittel wird er benötigt, um die wirksamen Pflanzenstoffe heraus zu lösen. Auch als Konservierungsstoff ist er unentbehrlich.

W√§hrend bei pflanzlichen S√§ften und Tropfen nur kleine Mengen eingesetzt werden, sieht das bei Gl√ľhwein nat√ľrlich ganz anders aus. Die enthaltenen Gew√ľrze wie Zimt und Kardamom unterst√ľtzen die Verdauung, Orangen√∂l hebt die Stimmung. Durch die warme Trinktemperatur wird der enthaltene Alkohol jedoch sehr schnell in den Blutkreislauf geschleust. Dies f√ľhrt zu einer Erweiterung der Gef√§√üe und sorgt f√ľr das typisch wohlig warme Gef√ľhl. Allerdings nur f√ľr kurze Zeit; danach friert man oft schlimmer als zuvor. Dann hei√üt es: "Schnell zur√ľck ins Warme!" oder vorher in netter Runde noch eine zweite Tasse genie√üen...

Das Team der Linden- und Rosen Apotheke und ich w√ľnschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute f√ľr 2017. Haben Sie Fragen? Ihre(e) Apotheker(in) Ihres Vertrauens ber√§t Sie gerne.

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Winterschlaf

Caren Daube, Apothekerin

Wissen Sie, wie hoch Ihr Cholesterinspiegel ist? Und wie sieht das Verhältnis von "gutem" zu "schlechtem" Cholesterin aus?

Mit Beginn des Herbstes werden die Tage k√ľrzer und die N√§chte l√§nger. Dies beeinflusst auch unseren Organismus. Mit der k√ľrzeren Sonneneinstrahlung fehlt unserem K√∂rper Licht und unsere innere Uhr ger√§t aus dem Takt. Wie h√§ngt dies alles zusammen?

Durch die Einwirkung von Sonnenstrahlen entsteht in unserer Haut Vitamin D. Fehlt uns Sonne, fehlt uns also auch Vitamin D. Dieser Mangel macht anf√§lliger f√ľr Depressionen und andere Erkrankungen. Doch nicht nur Sonneneinstrahlung, sondern auch Licht spielt eine Rolle. Auf der Netzhaut unserer Augen gibt es Nervenzellen, die die Intensit√§t des einfallenden Lichtes registrieren und diese Information an unser Gehirn weitergeben. Dort wird bei Helligkeit vermehrt das Hormon Serotonin und bei Dunkelheit vermehrt das Hormon Melatonin ausgesch√ľttet. Serotonin sorgt f√ľr Tatendrang und gute Laune am Tag. Melatonin macht uns m√ľde. In der dunklen Jahreszeit verschiebt sich das Verh√§ltnis beider Substanzen zum Melatonin hin und erkl√§rt unser vermehrtes Schlafbed√ľrfnis. Ganz √§hnliche Prozesse laufen auch bei Tieren ab, die Winterschlaf halten.

Da die meisten von uns nicht die M√∂glichkeit haben, wie die Zugv√∂gel im sonnigen und warmen S√ľden zu √ľberwintern, m√ľssen wir uns eben mit Dunkelheit und kaltem Wetter arrangieren. Doch tr√ľbe Stimmung und Erk√§ltungen m√ľssen nicht sein. Zum Thema Abwehrkr√§fte und Vitamin D beraten wir Sie gerne. Au√üerdem gibt es bei uns leckere Tees und wohltuende B√§der.

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Kennen Sie Ihre inneren Werte?

Caren Daube, Apothekerin

Wissen Sie, wie hoch Ihr Cholesterinspiegel ist? Und wie sieht das Verhältnis von "gutem" zu "schlechtem" Cholesterin aus?

Cholesterin ist eine lebenswichtige Grundsubstanz unseres K√∂rpers. Hauptproduktionsort und zugleich gr√∂√üter Cholesterinspeicher ist die Leber. Wird zu viel Cholesterin mit der Nahrung aufgenommen oder kann es vom K√∂rper nicht ausreichend verwertet werden, steigt der Blutspiegel an: Erh√∂hte Werte geh√∂ren - neben Bluthochdruck - zu den Hauptursachen f√ľr Herzinfarkte oder Schlaganf√§lle. Dabei steigt das Risiko mit zunehmendem Alter an. √úbersch√ľssiges Cholesterin verstopft Arterien und Venen, was den Blutkreislauf empfindlich st√∂rt. Eine √úberwachung der Blutfettwerte ist daher unabdingbar. Kontrolliert werden dabei Gesamtcholesterin, HDL, LDL und Triglyceride.

Doch nicht bei jedem Wert gilt: je niedriger, desto besser. Denn ein hoher HDL-Wert sch√ľtzt vor Atherosklerose, ein hoher LDL-Wert f√ľhrt zu Atherosklerose. Bei der Bestimmung der Blutfettwerte ist deshalb nicht das Gesamtcholesterin entscheiden, sondern vielmehr das Verh√§ltnis von HDL zu LDL.

Testen Sie Ihre Blutfettwerte an einem unserer Aktionstage vom 26. bis 30. Oktober 2015.
Um Ihnen unnötige Wartezeit zu ersparen, vereinbaren Sie am besten einen Termin mit uns. Schreiben Sie uns eine e-Mail, rufen Sie uns unter 02173/75222 an, oder kommen Sie einfach persönlich vorbei.

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Cook it, fry it, peel it or leave it!

Caren Daube, Apothekerin

Sommerzeit ist Reisezeit. W√§hrend wir unsere Koffer entsprechend unserem Reiseziel mit Bikini oder Wanderschuhen best√ľcken, hat unser Verdauungs¬≠trakt meist keine M√∂glichkeit, sich im Vorfeld auf die Gegeben¬≠heiten des Zielortes einzustellen. Je nachdem, auf welchem Teil der Erde wir leben, ist unsere Darmflora unterschiedlich zusammen¬≠gesetzt. Verreisen wir, sind wir von anderen Keimen als zu Hause umgeben. Das kann unsere Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen und zu Verdauungs¬≠beschwerden f√ľhren. Hinzu kommt, dass sich in s√ľdlicheren L√§ndern ‚Äď aufgrund der h√∂heren Temperatur und Luft¬≠feuchtigkeit ‚Äď Bakterien schneller vermehren. Solche Keime k√∂nnen √ľber die Nahrung in unseren Darm gelangen und Durchf√§lle verursachen.

Damit Reisedurchf√§lle gar nicht erst auftreten, ist es wichtig, ein paar Regeln zu beachten. Leitungswasser in fernen L√§ndern entspricht meist nicht unserem Standard hierzulande. Es reicht deshalb nicht, Obst und Gem√ľse einfach nur zu waschen. Es sollten nur gut durchgebratene oder gekochte Speisen verzehrt werden oder die Fr√ľchte zumindest gesch√§lt werden. Verzichten sollten Sie beim Essen aber keinesfalls auf exotische und scharfe Gew√ľrze: Deren Inhaltsstoffe k√∂nnen Bakterienwachstum hemmen und f√ľhren durch vermehrte Durchblutung und √Ėffnung der Hauptporen zu einer Senkung der K√∂rpertemperatur.

Gerne helfen wir Ihnen beim Packen Ihrer Reiseapotheke und beraten Sie zum Thema Schutzimpfungen.

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Was haben Grapefruitsaft, Rosenkohl und ein gegrilltes Kotelett gemeinsam?

Caren Daube, Apothekerin "Gar nichts!" mag man auf den ersten Blick denken. Aber: Alle 3 Lebensmittel k√∂nnen die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Genauso wie es Wechselwirkungen zwischen einzelnen Medikamenten gibt, gibt es auch Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Nahrungsmitteln.

Grapefruitsaft kann den Abbau verschiedener Arzneistoffe hemmen, darunter einige Cholesterin- und Blutdrucksenker. Die daraus resultierenden h√∂heren Blutspiegel k√∂nnen zu unerw√ľnscht starken Wirkungen und Nebenwirkungen f√ľhren. Ebenso kann es passieren, dass Lebensmittel den Abbau von Arzneistoffen st√§rken: Trotz korrekter Einnahme werden dann keine wirkungsvollen Blutspiegel erreicht.

Dies kann passieren, wenn ein mit Theophyllin behandelter Asthmatiker regelm√§√üig gegrilltes Fleisch zu sich nimmt. Verantwortlich hierf√ľr sind bestimmte Kohlenwasserstoffverbindungen, die nicht nur beim Grillen √ľber Holzkohle, sondern auch beim Zigarettenrauchen entstehen.

Wer gerade Rosenkohl gegessen hat und anschlie√üend versucht, seine Kopfscherzen mit einer Tablette Paracetamol zu bek√§mpfen, der wird sich vielleicht wundern, dass die Wirkung nicht so zuverl√§ssig wie gewohnt ist: Im Rosenkohl enthaltene Verbindungen sorgen f√ľr ein schnelleres Ausscheiden des Paracetamols.

Wenn Sie Fragen zu Ihren Medikamenten oder zum Thema Ernährung haben, lassen Sie sich von uns in der Linden- und Rosen Apotheke beraten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Haben Sie schon einmal in Sandalen Schnee geschaufelt?

Caren Daube, Apothekerin Nein? Wenn Sie eine Frau sind, dann haben Sie aber sicherlich schon einmal etwas √§hnlich Verr√ľcktes getan: Sie haben Medikamente (in Dosierungen) eingenommen, die urspr√ľnglich f√ľr M√§nner gedacht waren. Vor der Zulassung muss jedes Medikament etliche Studien durchlaufen, in denen es seine Wirkung und Vertr√§glichkeit beweisen muss. Diese Studien werden meist an jungen M√§nnern durchgef√ľhrt und die Ergebnisse dann auf M√§nner anderen Alters und auch Frauen √ľbertragen.

Weibliche und männliche Körper unterscheiden sich aber in vielen Bereichen: Relation von Körperfette und Muskelmasse, Nierenleistung, Organdurchblutung und Enzymaktivität.

So l√§sst sich erkl√§ren, dass manche Medikamente bei Frauen mehr Nebenwirkungen hervorrufen k√∂nnen als bei M√§nnern. Doch nicht nur bei der Arzneimitteltherapie gibt es Unterschiede: Frauen zeigen auch andere Krankheitssymptome als M√§nner. W√§hrend sich ein Herzinfarkt bei M√§nnern oft mit einem Engegef√ľhl in der Brust und stechenden Schmerzen bis in den Arm hinein ank√ľndigt, sind die Symptome bei Frauen meist unauff√§lliger: Sie leiden unter Schmerzen im R√ľcken oder Oberbauch und klagen √ľber Luftnot, √úbelkeit und Erbrechen. Die Gendermedizin forscht an diesen kleinen Unterschieden und arbeitet daran, jedem Menschen die bestm√∂gliche Therapie zu geben, ganz unabh√§ngig vom Geschlecht.

Haben Sie Fragen zu Ihren Arzneimitteln?
Besuchen Sie uns in der Linden und der Rosen Apotheke, wir beraten Sie gerne.

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Alles zu seiner Zeit

Caren Daube, Apothekerin Alles Leben auf der Erde unterliegt dem rhythmischen Ablauf der Zeit. Dieser Wechsel von hell und dunkel, Aktivit√§t und Ruhe spiegelt sich auch in unserem K√∂rper wieder. Organdurchblutung und -aktivit√§t unterliegen einer t√§tlich gleichen Abfolge. Will man nun mit Medikamenten einen positiven Einfluss auf erkrankte Orange erzielen, spielt die Tageszeit ihrer Einnahme eine wichtige Rolle: Sie kann die positive Wirkung verst√§rken und unerw√ľnschte Neben¬≠wirkun¬≠gen abschw√§chen. Mit diesen Zusammenh√§ngen besch√§ftigt sich die Chronopharmakologie: "Chonos" (griechisch) bedeutet "Zeit" und "Pharmakologie" ist die Lehre von der Wirkung der Pharmaka, also der Arzneimittel.

Heute wei√ü man, dass die Aussch√ľttung des k√∂rpereigenen Glucocorticoids Cortisol zwischen vier und acht Uhr am h√∂chsten ist. Verordnete "Kortison¬≠tabletten" (diese enthalten ein synthetisch hergestelltes Glucocorticoid) sollten am besten morgens eingenommen werden, weil der K√∂rper zu dieser Tageszeit schon auf gro√üe Mengen Cortisol "eingestellt" ist und mit weniger Neben¬≠wirkun¬≠gen reagiert. Auch Medikamente f√ľr den Magen - wie der S√§ureblocker Omeprazol - sollte morgens eingenommen werden. Aber aus einem anderen Grund: Der Magen-Darm-Trakt ist dann besser durchblutet und die Magen¬≠entleerung erfolgt schneller als in den Nachmittagsstunden. Der Wirkstoff kann also erstens besser und zweitens schneller aufgenommen werden.

Wenn Sie Fragen zu der Einnahme Ihrer Medikamente haben, beraten wir Sie gerne.

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Gans oder gar nicht ... ?

Caren Daube, Apothekerin Wer sich in den Weihnachtstagen auf festliches, deftiges Essen, s√ľ√üe Leckereien und selbst gebackene Pl√§tzchen freut, der denkt vielleicht auch mit unguter Vorahnung an die Magenbeschwerden, die oft nach solchen Festessen auftreten. V√∂llegef√ľhl, Bl√§hungen, saures Aufsto√üen oder ganz einfach Bauchschmerzen sind h√§ufige Symptome. doch so weit muss es nicht kommen: Schon bei der Zubereitung k√∂nnen Sie sich und ihrem Magen etwas Gutes tun. So gibt beispielsweise Beifu√ü dem G√§nsebraten nicht nur die typische w√ľrzige Note, es wird auch traditionell gegen Bl√§hungen und V√∂llegef√ľhl eingesetzt.

Weitere Klassiker bei der Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden sind Anis, Fenchel oder K√ľmmel, denen zus√§tzlich eine krampfl√∂sende Wirkung zugeschrieben wird. Wer an kalten Tagen etwas W√§rmendes mag, kann auf Tees zur√ľckgreifen: in Form von Teebeuteln mit nach Arzneibuch gepr√ľften Inhaltsstoffen oder als praktische Instanttees. Lassen Sie sich von uns beraten, damit Sie sich unbeschwert auf die Feiertage freuen k√∂nnen - Gans und gar!

Zum Schluss noch ein Tipp, wie Sie nach dem Weihnachtsessen bei Ihrem Tischnachbarn bzw. Ihrer Tischnachbarin mit praxisnahem Fachwissen punkten k√∂nnen: Viele Verdauungsschn√§pse enthalten Anis. Warum aber ist der Ouzo bei Zimmertemperatur klar und eisgek√ľhlt tr√ľb? Dies liegt an dem im Anis enthaltenen Naturstoff Anethol; dieser braucht mindestens 21,4 ¬įC, um fl√ľssig zu sein. Darunter bildet er winzige Kristalle, die dem gek√ľhlten Schnaps dann seine typische Tr√ľbung geben.

Wenn Sie Fragen zu der Einnahme Ihrer Medikamente haben, beraten wir Sie gerne.

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Influenza - die 'echte Virusgrippe'

Caren Daube, Apothekerin Eine echte Virusgrippe (Influenza) ist keine einfache Erkältungskrankheit, sondern eine ernst zunehmende Erkrankung.

Diese medizinisch als Influenza bezeichnete Virusinfektion ist nicht mit den ‚Äěgrippalen Infekten‚Äě (Schnupfen, Husten, Halsschmerzen etc.) zu verwechseln. Sie nimmt h√§ufig einen schweren Verlauf mit hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, allgemeiner K√∂rperschw√§che und kann in einigen F√§llen zu lebensgef√§hrlichen Komplikationen - insbesondere Lungenentz√ľndung - f√ľhren.

Erfahrungsgemäß beginnt die saisonale Grippewelle meist um oder nach dem Jahreswechsel.

Um gut gesch√ľtzt zu sein, empfiehlt die St√§ndige Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut die Impfung grunds√§tzlich allen Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren, chronisch Kranken sowie Bewohnern von Alters- oder Pflegeheimen. Dies gilt auch f√ľr medizinisches Personal, die eine m√∂gliche Infektionsquelle f√ľr die von ihnen betreuten Personen sein k√∂nnten.

Der beste Zeitpunkt sich impfen zu lassen sind die Monate September bis November. Denn es dauert bis zu 14 Tage nach der Impfung bis der volle Schutz aufgebaut ist.

Grunds√§tzlich handelt es sich um eine gut vertr√§gliche Impfung. Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten. Gelegentlich r√∂tet sich die Partie um die Einstichstelle oder schwillt an. Au√üerdem kann es manchmal vorkommen, dass der frisch Geimpfte in den ersten drei Tagen nach der Spritze fr√∂stelt, m√ľde ist und etwas Muskelschmerzen hat.

Haben Sie weitere Fragen?

Besuchen Sie uns in der Linden- oder Rosen Apotheke in Langenfeld, wir helfen gern.

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Koffer gepackt? Reiseapotheke komplett?

Caren Daube, Apothekerin Im Urlaub krank zu werden ist besonders unangenehm. Anders als zu Hause ist kein Arzt oder Apotheker bekannt und zudem ist die Verst√§ndigung oft nur schlecht. ‚ÄěHilfe zur Selbsthilfe‚Äú ist h√§ufig gefragt. Eine Reiseapotheke geh√∂rt daher in jedes Reisegep√§ck.

Bei der Zusammenstellung einer bedarfsgerechten individuellen Reiseapotheke hilft Ihnen Ihr Apotheker. Ausschlaggebend f√ľr die Auswahl der Medikamente, Verbandstoffe und Pflegemittel sind Gesundheitszustand und Alter des oder der Reisenden sowie Reiseziel und -dauer.

Neben den Medikamenten, die immer eingenommen werden, hilft eine Checkliste: Medikamente gegen Schmerzen und Fieber, Durchfall, √úbelkeit, grippale Infekte, Allergien u.a., sowie Desinfektionsmittel, Pflaster, insektenabweisende Mittel und Sonnenschutz sollten auf jeden Fall eingepackt werden.

Von Arzneimitteln, auf deren Einnahme Sie angewiesen sind, sollten Sie mehr mitnehmen als Sie eigentlich ben√∂tigen. Um die Gefahr eines Verlustes aller Medikamente zu reduzieren, ist es sinnvoll, die Vorr√§te zu teilen und auf zwei Gep√§ckst√ľcke zu verteilen. Achten Sie darauf, dass die Medikamente beim Transport vor Bruch, Hitze und Feuchtigkeit gesch√ľtzt sind und unter den klimatischen Bedingungen in Ihrem Urlaubsland lagerf√§hig sind. In jedem Fall sollten Sie die Beipackzettel mit auf die Reise nehmen, damit Sie das Arzneimittel bedarfsgerecht anwenden k√∂nnen. Falls Ihre Reiseapotheke noch vom letzten Urlaub gepackt ist, sollten Sie vor Ihrer Abreise das Verfallsdatum der Medikamente √ľberpr√ľfen.

Wenn Sie Fragen Ihrer Reise-Apotheke haben, beraten wir Sie gerne.

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Wirkung und Nebenwirkung von Arzneimitteln

Caren Daube, Apothekerin Generell gilt, dass ein Arzneimittel wirksam und unbedenklich sein muss. Ob ein Arzneimittel heilende oder sch√§digende Wirkung hat, h√§ngt in vielen F√§llen von der Dosierung des Arzneimittels ab. ‚ÄěDie Dosis macht das Gift‚Äú erkannte schon Paracelsus im 16. Jahrhundert. Unter einer ‚Äöunerw√ľnschte Arzneimittelwirkung‚Äė, auch ‚ÄöNebenwirkung‚Äė genannt, versteht man die neben der beabsichtigten Hauptwirkung eines Arzneimittels auftretende Wirkung.

Unerw√ľnschte Arzneimittelwirkungen k√∂nnen unterschiedliche Auspr√§gungen haben. Es gibt arzneistoffspezifische, dosisabh√§ngige unerw√ľnschte Wirkungen, die ab einer bestimmten Dosierung des Arzneimittels bei jedem Menschen auftreten, vorhersehbar sind und mit steigender Dosis st√§rker werden. Dazu geh√∂rt z. B. die Atemdepression bei opioiden Schmerzmitteln. Werden Opioide missbr√§uchlich in einer √úberdosis genommen, besteht die Gefahr des Atemstillstandes mit Todesfolge. Eine weitgehend dosisunabh√§ngige unerw√ľnschte Arzneimittelwirkung, die meist unvorhersehbar ist, ist die Allergie.

Daneben gibt es die sogenannten sekund√§ren unerw√ľnschten Wirkungen, die eine Folge der gew√ľnschten Wirkung des Arzneimittels sind. Die Sch√§digung der physiologischen Bakterienflora des Darms nach einer Breitspektrum-Antibiotika-Therapie zum Beispiel. Das Antibiotikum t√∂tet auch die ‚Äěguten‚Äú Bakterien im Darm ab, da es gegen eine Vielzahl von Erregern wirksam ist. Die Folge ist meist eine Verdauungsst√∂rung mit Symptomen wie Durchfall und Bauchschmerzen.

Daher gilt immer: bei der Nutzen-Risiko-Bewertung m√ľssen unerw√ľnschte Arzneimittelwirkungen im Verh√§ltnis zur Gef√§hrlichkeit der zu behandelnden Krankheit betrachtet werden.

Haben Sie Fragen? Ihr Apotheker/in Ihres Vertrauens berät Sie gerne.

Das pflanzliche Arzneimittel

Caren Daube, Apothekerin Phytopharmaka sind pflanzliche Arzneimittel, die dieselben Anforderungen erf√ľllen, wie sie auch f√ľr chemisch-synthetische Arzneimittel gelten. Sie enthalten Pflanzenextrakte, die sich aus vielen unterschiedlichen Einzelsubstanzen zusammensetzen. Der Gesamtextrakt ist also der Wirkstoff.

Die Qualit√§t eines Phytopharmakons richtet sich nach der Qualit√§t der Ausgangspflanze: wie wurde die Pflanze angebaut? stammt sie aus einer Wildsammlung? wurde sie mit chemischen Mitteln behandelt? Je nach Art der Wachstums- und Erntebedingungen enthalten die Pflanzen unterschiedliche Wirkstoffkonzentrationen. Neben der Qualit√§t der Ausgangspflanze spielt die G√ľte des Herstellungs¬≠verfahrens eine gro√üe Rolle. Unterschiedliche Herstellungsprozesse, sowie unterschiedliche Extraktionsmittel (w√§ssrige oder fettl√∂sende) sorgen f√ľr unterschiedliche Zusammensetzungen der entstehenden Extrakte.

Phytopharmaka von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlichen Extrakten sind daher durchaus verschieden, auch wenn sie aus ein- und derselben Heilpflanze hergestellt wurden. Sie sind in ihrer Qualität oft nicht vergleichbar.

Viele pflanzliche Arzneimittel enthalten nur getrocknete Pflanzenteile oder einfache Ausz√ľge daraus. Dagegen ist die Herstellung eines Spezialextraktes ein komplexer, vielstufiger Prozess: die unerw√ľnschten Inhaltsstoffe werden entfernt und die erw√ľnschten wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe angereichert.

Das Resultat: das Medikament wird besser verträglich, die Zusammensetzung und Menge der Inhaltstoffe ist standardisiert: Das garantiert gleich bleibende, kontrollierte Qualität bei jeder Produktcharge.

Sie haben noch Fragen? Besuchen Sie uns in der Apotheke, wir helfen gern.

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Das BTM (Betäubungsmittel) - Teil II

Caren Daube, Apothekerin Die Verordnung von Arzneimitteln auf einem Bet√§ubungsmittelrezept unterliegt strengen Richtlinien: pro Rezept d√ľrfen max. zwei Bet√§ubungsmittel und ein weiteres Arzneimittel, das nicht dem BTM Gesetz unterliegt, verschrieben werden. H√§ufig sind dies Arzneimittel, die die unerw√ľnschte Wirkung des Bet√§ubungsmittels behandeln, z. B. Lactulose gegen Verstopfung oder MCP Tropfen gegen √úbelkeit.

Überschreitet der Arzt bei seiner Verordnung die gesetzlich zugelassene Höchstmenge des Betäubungsmittels, die auf einem Rezept verordnet werden darf, kann der Arzt von dieser Regel abweichen, indem er das Rezept mit einem A=Ausnahme kennzeichnet.

Bei Verlust eines ausgeh√§ndigten Bet√§ubungsmittelrezeptes sollte unverz√ľglich der verordnende Arzt informiert werden. Der Arzt muss den Verlust des Rezeptes unter Angabe der Rezeptnummer beim BfArM (Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte) melden. Gleichzeitig sollte der Arzt aber auch die umliegenden Apotheken informieren, damit verhindert werden kann, dass eine fremde Person das Rezept (innerhalb der G√ľltigkeitsdauer von 7 Tagen) missbr√§uchlich einl√∂st.

Bei einer Auslandsreise in ein Land des Schengener Abkommens sollte der Patient eine vom Arzt ausgef√ľllte Bescheinigung mit sich f√ľhren, die durch das (Gesundheits-)amt beglaubigt sein sollte. Dann steht einer Mitnahme des Bet√§ubungsmittels f√ľr einen Zeitraum von bis zu drei√üig Tagen nichts im Weg.

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Das BTM (Betäubungsmittel - ein besonderes Arzneimittel)

Caren Daube, Apothekerin Betäubungsmittel werden als Schmerzmittel, Psychostimulantien und in der Substitutionstherapie eingesetzt.

Die Opioidanalgetika eigenen sich hervorragend zur Behandlung von traumatischen und postoperativen Schmerzen sowie von Tumorschmerzen. Auch werden sie zur Schmerzprohpylaxe eingesetzt, denn Schmerzprophylaxe ist besser als Schmerztherapie.

Der fr√ľhzeitige Einsatz von Schmerzmittel ist deshalb so wichtig, weil der K√∂rper √ľber ein "Schmerzged√§chtnis‚Äě verf√ľgt und Erfahrungen mit Schmerzen speichert.

Bei chronischen Schmerzen werden Schmerzmittel nicht nach Bedarf, sondern nach einem festen Behandlungsplan, ausreichend hoch dosiert, verabreicht. Ist eine weitere Behandlung mit Opioiden nicht notwendig, sollte ein abruptes Absetzen nicht statt finden. Es sollte ausschleichend dosiert werden.

F√ľr den Umgang mit Bet√§ubungsmitteln existieren spezielle Gesetze, Verordnungen und Richtlinien.

F√ľr den Erhalt eines Bet√§ubungsmittels in der Apotheke, ben√∂tigt der Patient ein besonderes Rezeptformular, welches die Farbe gelb statt rosa tr√§gt. Davon existieren zwei Durchschl√§ge zur Dokumentation: f√ľr den Apotheker und f√ľr den Arzt. Die G√ľltigkeit des Rezeptes besteht nur 7 Tage. In der Apotheke muss der Bestand der Bet√§ubungsmittel exakt dokumentiert werden und wird im Tresor gelagert. In der Regel wird das Bet√§ubungsmittel in der Apotheke bestellt. Die Apotheke muss bei Lieferung des Bet√§ubungsmittels‚Äė den Erhalt quittieren. Deswegen ist eine Bestellung √ľber Nacht nur in Ausnahmef√§llen m√∂glich. Es empfiehlt sich das Rezept zeitnah einzul√∂sen, damit eine l√ľckenlose Medikation gew√§hrleistet ist.

Haben Sie weitere Fragen zu Ihrem Betäubungsmittel?
Besuchen Sie uns in der Apotheke, wir helfen gern.

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Wundheilung - trocken oder feucht?

Caren Daube, Apothekerin Damit aus einer Bagatellverletzung(kleine Schnittwunden, Sch√ľrfwunden oder Blessuren) keine chronische Wunde wird, ist die professionelle Wundversorgung notwendig.

Normalerweise heilen Wunden gut. Jedoch m√ľssen speziell Menschen mit verschiedenen Grunderkrankungen wie Diabetes, einer Immunschw√§che oder Durchblutungsst√∂rungen besonders auf ihren Wundheilungsprozess achten, da ihr Wundheilungsmechanismus gest√∂rt ist.

Wichtige Prinzipien sind dabei die Reinigung, die Desinfektion und die Abdeckung der Wunde. Denn nur eine saubere Wunde kann heilen.

Kleine Blessuren k√∂nnen zun√§chst mit kaltem sauberen Leitungswasser gesp√ľlt werden. Dadurch werden winzige Fremdk√∂rper aus der Wunde entfernt. Zum Schutz vor Infektionen sollte die Wunde dann mit rezeptfreien Antiseptika desinfiziert werden.

Anschließend kommen trockene oder feuchte Versorgungsmethoden zum Einsatz. Bei der herkömmlichen trockenen Wundversorgung werden dazu Wundschnellverbände, auch Pflaster genannt, Verbandpäckchen oder sterile Kompressen verwendet.

Diese sch√ľtzen die Wunde und werden wegen ihrer polsternden und aufsaugenden Eigenschaft eingesetzt. Darunter bildet die Wunde Wundschorf und heilt langsam ab.

Bei der modernen feuchten Wundversorgung unterst√ľtzen hydroaktive Wundauflagen die Wundheilung. Sie sorgen f√ľr ein feuchtes Wundmilieu und verhindern das Austrocknen der Wunde. Sie haben einen wundreinigenden Effekt, minimieren schmerzhafte Reize und es kommt nicht zum Verkleben mit der Wunde. Die Verletzung heilt schneller und das Narbenrisiko ist reduziert.

Das Sortiment an hydroaktiven Wundauflagen ist sehr umfangreich. Am Bekanntesten sind sich die Hydokolloidverbände, die speziell in Blasenpflaster Anwendung finden.

Bei der Wahl der richtigen Wundversorgung im Selbst­medikations­bereich fragen Sie Ihre/n Apotheker/in.

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Zeckenstich - Was tun?

Caren Daube, Apothekerin Spazierengehen oder Sport treiben ‚Äď wer viel Zeit im Freien verbringt, sollte gegen Zeckenstiche gewappnet sein. Denn der Holzbock ist speziell von Fr√ľhjahr bis Herbst aktiv.

Unter dem Begriff Zeckenaktivit√§t verstehen Experten ein bestimmtes Verhaltensmuster der kleinen Blutsauger: Zeckenaktivit√§t oder auch Wirtsuchaktivit√§t bedeutet, dass Zecken an Grashalmen, auf Kr√§utern und B√ľschen sitzen und ihr vorderstes Beinpaar, an dem sie ihre Sinnesorgane haben, nach vorne recken. Das erm√∂glicht den Spinnentieren, potentielle Opfer zu identifizieren und steigert die Chancen, an diesen h√§ngen zu bleiben.

√úberwiegend in den s√ľdlichen Bundesl√§ndern Bayern und Baden-W√ľrttemberg sind Zecken Tr√§ger der FSME-Viren (Fr√ľhsommer-Meningo-Enzephalitis), bei der der Erreger von Hirnhautentz√ľndungen √ľbertragen werden kann.

Im Unterschied dazu besteht die Gefahr einer Infektion mit dem zweiten durch Zecken √ľbertragenen Erreger, dem Borreliose-Bakterium, in ganz Deutschland. F√ľr Aufenthalte in der Natur sollte man so gekleidet sein, dass Zecken die nackte Haut nicht leicht erreichen k√∂nnen, also lange Hosen, Str√ľmpfe, Schuhe und lang√§rmelige Oberteile anziehen. Zus√§tzlichen Schutz vor Zeckenstichen bieten spezielle Pr√§parate zum Einspr√ľhen oder Einreiben.

Abends geh√∂rt der K√∂rper von Kopf bis Fu√ü auf Zecken abgesucht ‚Äď dabei sollte auch hinter den Ohren und auf der Kopfhaut geschaut werden.

Entdeckt man eine saugende Zecke in der Haut, sollte schnell gehandelt werden. Zu den gängigen Instrumenten der Zeckenentfernung zählen: Zeckenzange, Zeckenpinzette und Zeckenkarte. Nach dem Entfernen der Zecke sollte die Stichstelle mit Alkohol oder einer jodhaltigen Salbe desinfiziert werden.

Bei der Wahl der richtigen Zeckenwundversorgung fragen Sie Ihre/n Apotheker/in.

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Arzneimittel richtig anwenden - Einnahmehinweise (Teil III)

Caren Daube, Apothekerin Bei Patienten, die Probleme beim Schlucken von Tabletten oder Kapseln haben, besteht die M√∂glichkeit evtl. auf andere Arzneiformen auszuweichen, z.B. Tropfen oder Sublingualtabletten. Steht keine andere Darreichungsform des Arzneistoffes zur Verf√ľgung, sollte gekl√§rt werden, ob die Tablette geteilt oder gem√∂rsert werden darf.

Zum Teilen ungeeignet sind magensaftresistent √ľberzogene Tabletten, retardierte Tabletten sowie Kapseln und Dragees. Ohne Bruchkerbe ist die Dosiergenauigkeit nicht gew√§hrleistet. Wird die Tablette geteilt, sollte dies zeitnah zur Einnahme stattfinden, da die Tablettenh√§lften au√üerhalb des sch√ľtzenden Blisters st√§rker Licht, Luft und Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

Die zweite H√§lfte sollte unbedingt als n√§chstes aufgebraucht werden. Die Tablettenh√§lften sind trocken , sauber und lichtgesch√ľtzt zu lagern, am besten in einer Tablettenbox. Tabletten sollten nicht im Voraus geteilt werden. Bei Kapseln ist der Arzneistoff samt Hilfsstoffe in einer nicht teilbaren H√ľlle, meistens aus Gelatine bestehend, eingeschlossen. Es werden Hartkapseln von Weichkapseln unterschieden. Bei Hartkapseln handelt es sich um zwei ineinander gesteckte H√§lften, die mit Pulver, Granulat oder Pellets gef√ľllt sind. Weichkapseln bestehen nur aus einem St√ľck und sind meist fl√ľssig abgef√ľllt.

Sollten Sie weitere Information √ľber die Teilbarkeit Ihrer Tabletten ben√∂tigen, fragen Sie Ihre Apothekerin Ihres Vertrauens

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Arzneimittel richtig anwenden - Einnahmehinweise (Teil II)

Caren Daube, Apothekerin Damit das Medikament, dass Sie in der Apotheke erhalten haben, auch optimal wirken kann, sollten Sie einige Grundregeln kennen.

Tabletten oder Kapseln sollten im Stehen oder aufrecht sitzend eingenommen werden: mit Wasser!, auf keinen Fall mit Kaffee, Tee, Milch, Grapefruitsaft oder Alkohol. Mindestens ein Glas Wasser sollte getrunken werden. Durch die Wassermenge wird der Wirkungseintritt beschleunigt und die Verträglichkeit von magenreizenden Wirkstoffen verbessert, z. B. von ASS oder Doxycyclin. Die Wirksamkeit von schleimlösenden Wirkstoffen, wie ACC oder Ambroxol wird erhöht.

Genauso wichtig wie die Fl√ľssigkeitsmenge ist der richtige Einnahmeabstand zur Mahlzeit. Nahrung kann die Wirksamkeit eines Wirkstoffes verschlechtern oder die Vertr√§glichkeit erh√∂hen. Generell gilt: ‚Äön√ľchtern‚Äė bedeutet ‚Äö30-60 min. vor der Mahlzeit‚Äė oder ‚Äömind. zwei h nach der Mahlzeit‚Äė; ‚Äövor dem Essen‚Äė: 30 min vor der Mahlzeit.

Die Einnahme zum richtigen Tageszeitpunkt ist ebenfalls unbedingt einzuhalten. Wirkstoffe wie Codein, Statine oder Theophyllin sind am abend besser wirksam und verträglich. Morgens sollte Coffein (damit keine Schlafstörungen entstehen), Diuretika (sonst starker Harndrang nachts) und Glucocorticoide (Wirkstoffspiegel an physiologische Verhältnisse angepasst) eingenommen werden.

Antibiotika wirken nur wenn ein ausreichend hohe Blutspiegel erhalten bleibt. Daher ist eine korrekte kontinuierliche Einnahme während der Therapiedauer ein Muss!

Lichtempfindliche Wirkstoffe sollten wenn möglich nicht geteilt werden. Dazu gehören u.a.: Amlodipin, Furosemid, Nifedipin.

Haben Sie Fragen zu speziellen Wirkstoffen und deren Einnahme?
Besuchen Sie uns in der Apotheke, wir helfen gern weiter.

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Alles ausgewogen? ‚Äď Das S√§ure-Base-Gleichgewicht unseres K√∂rpers

Caren Daube, Apothekerin Der S√§ure-Base-Haushalt ist ein wichtiges physiologisches Regelsystem unseres K√∂rpers. Er sorgt daf√ľr, da√ü der ph-Wert im Blut konstant auf einen ph-Wert von 7,4 gehalten wird. Dieser darf in geringen Grenzen zwischen 7,35 und 7,45 schwanken. Nur dann! k√∂nnen die biochemischen Vorg√§nge im Stoffwechsel optimal ablaufen.

Kommt es zu einer √úberbelastung unseres Puffersystems, √ľbers√§uert der K√∂rper (Azidose) oder er ist zu alkalisch (Alkalose).

Unser K√∂rper besitzt ausgekl√ľgelte Regulationsmechanismen um den ph-Wert stabil zu halten. Daran beteiligt sich vor allem die Lunge, die die CO2 Konzentration reguliert und die Niere, die saure oder basische Verbindungen direkt ausscheiden kann.

Die chronische √úbers√§uerung, bzw. latente Azidose ist h√§ufig Resultat langj√§hriger falscher Ern√§hrung: Zufuhr von zu viel s√§urebildenden und zu wenig basischen Lebensmitteln. Erst nach Jahren k√∂nnen unspezifische Beschwerden wie M√ľdigkeit, Leistungsabfall, Kopfschmerzen auftreten; beg√ľnstigt werden auch Erkrankungen wie Arthrose oder Osteoporose. Aus biologischer Sicht kann die √úbers√§uerung an der Krankheitsentstehung beteiligt sein: nicht ausgeschiedene S√§uren, die als Abfallprodukte im Stoffwechselgeschehen entstanden sind, werden im Bindegewebe und in Organen abgelagert.

Fast jeder kennt die Beschwerden einer √úbers√§uerung: erste kleine Verstimmungen treten in Form von Sodbrennen, M√ľdigkeit, Gliederschmerzen und Verspannungen auf. Allgemein kann der ganze K√∂rper nicht mehr richtig arbeiten. Die Ursachen f√ľr ein Ungleichgewicht des S√§ure-Base-Haushaltes finden sich in erster Linie bei ihrer Ern√§hrung.

Der entscheidende Punkt zur Erreichung des idealen pH-Wertes im K√∂rper ist, die richtige Balance zwischen alkalischen und s√§urebildenden Nahrungsmitteln zu finden. Da der optimale pH-Wert unseres K√∂rpers leicht alkalisch ist, soll die Ern√§hrung zu etwa zwei Dritteln aus basischen Lebensmitteln bestehen. Dazu geh√∂ren: Kartoffeln, Gem√ľse, dunkle Blattsalate, Obst, Rohmilch. Als ‚ÄěS√§urebildner‚Äú gelten vor allem Zucker und S√ľ√üwaren, helles Brot, Nudeln, schwarzer Tee, Fleisch, Wurst, Fisch, K√§se, Eier, und Alkohol.

Nahrungsmitteltabellen dienen als Hilfsmittel, die angeben, ob das jeweilige Nahrungsmittel einen basischen, sauren oder neutralen Effekt auf den S√§ure-Base-Haushalt hat. Alternativ kann ein S√§ure-Base-Rechner verwendet werden. Ob und wie stark eine √úbers√§uerung vorliegt, kann durch ph-Wert Messungen mit Hilfe von Urinteststreifen in Erfahrung gebracht werden. Hierbei handelt es sich immer nur um eine Momentaufnahme, die stark ern√§hrungsabh√§ngig ist. Um ein konkretes Ergebnis zu erzielen, sollte f√ľnfmal am Tag eine Woche lang der ph-Wert gemessen werden.

Um Ihren K√∂rper von belastender S√§ure langfristig zu befreien, sollten Sie Ihre Ern√§hrung umstellen und unterst√ľtzend eine S√§ure/Base Kur mindestens zwei ‚Äď drei Monate durchf√ľhren.

Erscheint dies alles zu kompliziert oder zeitintensiv, so k√∂nnen unterschiedliche basische Nahrungserg√§nzungsmittel Ihren K√∂rper bei der Ents√§uerung unterst√ľtzen.

Bei der Wahl des richtigen Mittels fragen Sie Ihre/n Apotheker/in.

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Homöopathische Arzneimittel - eine gute Alternative?

Caren Daube, Apothekerin In der Apotheke ist die Nachfrage nach homöopathischen Mitteln im Rahmen der Selbstmedikation stark gestiegen.

In der klassischen Hom√∂opathie nach Hahnemann gilt der Leitsatz: ‚ÄěSimilia similibus curentur‚Äú ‚Äď ‚Äě√Ąhnliches soll durch √Ąhnliches‚Äú geheilt werden.

Um dieses Ziel zu erreichen wird bei der hom√∂opathischen Arzneimittelpr√ľfung Substanzen am gesunden Menschen getestet. Die Symptome, die sie bei diesen Probanden ausl√∂sen, wird als ‚ÄěArzneimittelbild‚Äú definiert. Je genauer dieses dem Beschwerdebild des kranken Patienten gleicht, um so besser wirkt die Arznei.

Ausgangstoffe f√ľr die Herstellung der hom√∂opathischen Mittel findet man in der Natur: verwendet werden Pflanzenteile, Mineralien, Erden aber auch Tiere und Sekrete.

Bei der Herstellung wird der Ausgangsstoff potenziert, d. h. die zun√§chst hergestellten Urtinkturen werden in D- oder / C- Potenzen verd√ľnnt. Hom√∂opathische Mittel wirken um so st√§rker, je h√∂her sie potenziert werden.

Niedrig dosierte Einzelmittel (D6 und D12) eigenen sich gut als Ergänzung bestehender Therapien. Beim Einsatz von hochwirksamen C- Potenzen sollte ein Arzt, ein Heilpraktiker oder ein Apotheker Ihres Vertrauens zu Rate gezogen werden.

Mittlerweile erfreuen sich auch andere Therapieformen hoher Beliebtheit: die Spagyrik, die Isopathie, die Biochemie nach Sch√ľssler oder die Homotoxinlehre nach Reckeweg und viele andere.

Bei der Wahl des richtigen hom√∂opathischen Mittels fragen Sie Ihre/n Apotheker/in.

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Wetterempfindlich oder Wetterf√ľhlig?

Caren Daube, Apothekerin Das Wetter schl√§gt momentan wilde Kapriolen. Sonne, schw√ľle Hitze, Gewitter mit deutlicher Abk√ľhlung wechseln innerhalb k√ľrzester Zeit. Vielen Menschen macht das zu schaffen.

Es besteht kein Zweifel. Unser K√∂rper reagiert auf das Wetter ‚Äď der Organismus passt sich st√§ndig an Temperaturschwankungen und Luftdruck√§nderungen an. Das passiert aber unbewusst, wir merken nichts davon.

Dabei besteht ein gro√üer Unterschied zwischen Wetterempfindlichen und Wetterf√ľhligen.

Ca. zehn Prozent der Bevölkerung zählen zu den sogenannten Wetterempfindlichen. Das sind Menschen mit einer Vorerkrankung: Herz- und Kreislaufleiden, Rheuma, Migräne oder Asthma. Bestimmte Wetterprozesse können ihre Grunderkrankung nachweislich verstärken.

So sp√ľren Rheumatiker ihre Gelenke noch st√§rker als sonst, Asthmatikern kann die Luft zum Atmen knapp werden. K√§lte z. B. ver√§ndert die Blutgerinnung, den Blutfettspiegel und die Mindestsauerstoffversorgung des Herzens.

Im Gegensatz zu den Wetterempfindlichen sind Wetterf√ľhlige kerngesund. Allerdings sind sie mit einem empfindlichen vegetativen Nervensystem ‚Äď das ist f√ľr die innerk√∂rperliche Anpassung zust√§ndig ‚Äď ausgestattet, so dass die atmosph√§rischen Schwankungen sie buchst√§blich aus dem Gleichgewicht bringen. Kopfschmerzen, Schwindel und ein unruhiger Schlaf sind oft die Folge.

Vorbeugen k√∂nnen Wetterf√ľhlige indem sie ihren K√∂rper einfach abh√§rten, z.B. durch Kneipp Anwendungen. Fragen Sie Ihren Apotheker nach weiteren Tipps.

Fragen Sie Ihren Apotheker nach weiteren Tipps.

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Geriatrische Pharmazie - was ist das?

Caren Daube, Apothekerin Im Rahmen des demographischen Wandels nimmt die Arzneimittelberatung und versorgung √§lterer Menschen einen immer h√∂heren Stellenwert in der Apotheke ein. In Studien wurde belegt, dass bei √§lteren multimorbiden Patienten arzneimittelbezogene Probleme √ľberproportional h√§ufig auftreten. Dazu werden unerw√ľnschte Arzneimittelwirkungen, Kontraindikationen, Polypharmazie, √úber- Unter- und Fehldosierungen gez√§hlt.

Gerade hochaltrige Senioren sind hier in einem besonderen Ma√ü betroffen. Denn bei jeder Arzneimitteltherapie sollte auch der physiologische und psychologische Alterungsprozess ber√ľcksichtigt werden; Ver√§nderungen der Leber- und Nierenfunktion, der Muskelmasse, der Zusammensetzung der K√∂rperfl√ľssigkeiten haben Einflu√ü auf die pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Effekte eines Arzneimittels; anders ausgedr√ľckt:
Wie, wie schnell und wie lange ein Arzneimittel wirkt ist abh√§ngig von der Grundkonstitution des K√∂rpers?

Auch Apotheker wollen den Anspr√ľchen einer immer √§lteren Gesellschaft gerecht werden. In einer aufwendigen Weiterbildung kann sich der Apotheker im Bereich der Geriatrischen Pharmazie zus√§tzlich qualifizieren.

Geriatrisch-parmazeutisch tätige Apotheker begleiten und optimieren qualitätsgesichert den Medikationsprozess. Sie erfassen, analysieren, lösen und verhindern arzneimittelbezogene Probleme und verbessern die Arzneimittelversorgung geriatrischer Patienten hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und Rationalität.

Die Verbesserungspotentiale f√ľr die Lebenssituation √§lterer Menschen wird derzeit vielfach untersch√§tzt, insbesondere aber noch zu wenig genutzt.

Fragen Sie in Ihrer Apotheke danach!

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Venen im Sommerstress

Caren Daube, Apothekerin Venenerkrankungen entstehen nicht pl√∂tzlich und √ľberraschend, sondern k√ľndigen sich fr√ľhzeitig an. Geschwollene Kn√∂chel, dicke Fessel, n√§chtliche Wadenkr√§mpfe, unangenehmes Kribbeln, Jucken in den Beinen bis hin zu Schmerzen k√∂nnen Hinweise auf eine Venenschw√§che sein. So sch√∂n der Sommer ist, die W√§rme beansprucht unsere Beine.

In der W√§rme l√§√üt die Elastizit√§t der Blutgef√§√üe nach, es kommt zu einem Blutstau in den Venen, der wiederum die Gef√§√üw√§nde √ľber Geb√ľhr beansprucht. Sie werden durchl√§ssig. Dadurch tritt Fl√ľssigkeit aus und versackt im umliegenden Gewebe. In der Folge schwellen die Beine an, es drohen Besenreiser und Krampfadern und im schlimmsten Falle sogar offene Beine und lebensgef√§hrliche Thrombosen. Soweit muss es nicht kommen!

Empfehlenswert sind kalte Duschen f√ľr die Unterschenkel und reichlich Bewegung. Bei vielen Menschen l√§sst sich einer Venenschw√§che allerdings nur noch durch das Tragen von St√ľtz- beziehungsweise Kompressionsstr√ľmpfen begegnen, die eine weitere Ausweitung des Gewebes verhindern sollen. Aber gerade im Sommer sind die Str√ľmpfe nat√ľrlich l√§stig und unangenehm.

Eine wirksame Hilfe gegen Venenleiden ist auch die Einnahme von Pr√§paraten mit dem Extrakt aus den Samen der Rosskastanie. Sie sorgen daf√ľr, dass die Zellw√§nde der Blutgef√§√üe stabil bleiben. Es empfiehlt sich, bereits dann mit der Einnahme zu beginnen, wenn noch gar keine Beschwerden vorliegen, vor allem wenn man famili√§r vorbelastet ist oder viel sitzt.

Alles Wichtige rund um Ihre Venen erfahren Sie bei uns - lassen Sie sich ausf√ľhrlich bei uns beraten!

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